Turnverein Endingen

Der Dorfverein im Surbtal mit langer Tradition. Unsere Abteilungen Kinderhandball, Jugendriege und Turner betreiben wir mit grosser Leidenschaft.

Hoch hinaus und mit Schwung talabwärts

Ein Turnerwochenende, das nicht frühmorgens beim Beck Alt beginnt, gibt es wohl nicht. So trafen sich die Turner des TV Endingen auch dieses Mal dort zur diesjährigen Bergturnfahrt. Die 13-köpfige Gruppe machte sich auf den Weg ins Hoch-Ybrig, wo neben einer aussichtsreichen Wanderung auch rasante Abfahrten auf dem Programm standen.

Mit den Gondeli ging es zunächst hinauf zur Bergstation Seebli. Nach einer kurzen Wetterprognose des Turnältesten wurde munter losgewandert. Nach den ersten gemeisterten Höhenmetern und einer Zwischenverpflegung auf dem Spirstock führte der Weg weiter in Richtung Sesselliftstation Sternen. Bei angenehmen Wanderbedingungen genoss die Gruppe die Berglandschaft und erreichte gegen Mittag den Sternensauser. Die 2,3 Kilometer lange Seilrutsche sorgte für einen ersten Höhepunkt. Innerhalb weniger Minuten ging es die zuvor erklommenen Höhenmeter wieder hinunter. Hoch über dem Boden flogen die Turner über das Skigebiet, bevor sie sich nach einer kurzen Sesseliftfahrt im Restaurant Sternen für den zweiten Teil der Wanderung stärkten. Von da an trennten sich die Wege bis zum gemeinsamen Tagesziel, der Druesberghütte. Während ein Teil der Gruppe die letzten Kilometer auf direktem Weg zur Hütte in Angriff nahm, machten sich sechs Turner über den Gratwanderweg auf zum Druesberg, dem höchsten Gipfel der Region. Oben angekommen, genossen sie die fantastische Rundsicht, wobei auch die geografischen Kenntnisse der Turner gefragt waren. Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch wurde der Abstieg zur Hütte in Angriff genommen. Dort liessen die Turner den Tag bei einem gemeinsamen Nachtessen und einem geselligen Abend ausklingen. Die Erzählung alter Turnvereinsgeschichten und der Legende des Ybrig-Riesen Hans Winz gehörten zu den vorgängig verteilten Aufgaben und wurden mit Bravour gemeistert.

Nach dem Morgenessen wartete am Sonntag bereits das nächste Abenteuer. Mit den Monstertrottis ging es rasant zurück ins Tal. Am Sihlsee genossen die Turner die letzten Stunden im Kanton Schwyz, bevor sich die Gruppe auf den Heimweg ins Surbtal machte. Für einige war das Wochenende damit jedoch noch nicht vorbei. Die Handballpflicht rief und mit der Unterstützung der Turner wurde im Derby gegen Würenlingen nochmals gekämpft. Das Schlussresultat lässt allerdings vermuten, dass es beim einen oder anderen vom Vortag noch etwas in den Waden zwickte. Zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen blicken die Turner auf das wunderbare Wochenende zurück. Nun wissen auch alle, wie das Skigebiet Hoch-Ybrig im Sommer aussieht. Ganz ohne die weisse Schneedecke, die sie sonst jeweils vom Jugiskitag kennen.