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Nationalliga A, Meisterschaft
Sa. 22.2.2020, 17.00 Uhr, Thun, Lachenhalle
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Wieder mit neun Toren Differenz

Die personell dezimierten Zurzibieter hatten beim Spitzenreiter in Baden das Nachsehen. Dabei liessen sie sich allzu leicht den Schneid abkaufen.

(fs) – Der nominelle Kreisläufer Fabio Indri sass aus Verletzungsgründen (Kreuzbandriss) nur auf der Bank. Er findet nicht unbedingt, dass es ein Spiegelbild aus der Vorrunde war, als sie eine 21:30-Niederlage kassierten.

„Klar, das Resultat sagt etwas anderes aus. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir mit einer guten Einstellung in den Match gingen. Vieles, was im Training angeschaut wurde, konnte anfänglich umgesetzt werden. Wir wussten, dass es das Badener Angriffsspiel mit einer aggressiven Deckung auf den Spielmacher und Goalgetter in Schach zu halten galt.“ Weil die Spielzüge zu wenig oft unterbunden wurden, liess der Gegner den Ball weiterlaufen. Dies führte zu grossen Löchern und entsprechenden Torabschlüssen.

„Vermutlich eine Klasse stärker!“

Das Direktduell begann verhalten und ausgeglichen. Nach 15 Minuten verringerten die Gastgeber ihre technischen Fehler, während die Zurzibieter weiterhin Mühe mit der Chancenauswertung bekundeten. Die zahlreichen Fehlversuche verhalfen den Einheimischen zu Gegenstössen. Folgedessen zogen diese bis zur Pause auf sechs Längen davon. Als Trainer Lukas Erne in der Garderobe etwas lauter wurde, wussten alle, dass sie nochmals Gas geben mussten, um den Rückstand zu verkürzen. „Aber wenn ich ehrlich bin, sie sind momentan einfach besser“, lautet die nüchterne Analyse von Fabio Indri. „In der zweiten Halbzeit vermochten wir nicht mehr viel zu bewirken. Von draussen war jedoch zu sehen, dass jeder bis zuletzt gekämpft hat. Manch einer kam auf ungewohnten Positionen zum Einsatz.“

Abschliessend ergänzt Fabio Indri: „Wie gesagt, Städtli spielt vermutlich eine Klasse stärker. Ich denke, wir müssen uns gegen hinten als gegen vorne konzentrieren. Da die Konkurrenz eng beieinander liegt, steht noch eine harte Rückrunde bevor. Ein solcher Ernstkampf bringt uns zweifellos weiter. Entsprechend locker war auch die Stimmung danach. Wir wissen, wo wir uns verbessern müssen.“ Gelegenheit dazu bietet sich am nächsten Samstag, 25. Januar 2020, um 14:30 Uhr in der Halle Zurzach. Dann findet die zukunftsweisende Partie gegen die an vorletzter Stelle klassierte SG Aarburg/Oftringen/Rothrist statt.

STV Baden 2 – SG Zurzibiet-Endingen 32:23 (14:8)

Halle Aue, Baden – 50 Zuschauer

SR: Künzle/Vaccaro – Torfolge: 1:2, 5:5, 10:6, 14:8, 18:10, 21:14, 26:16, 31:21.

SG Zurzibiet-Endingen: Graber Jonas (1. - 60.), Braun Yanick; Berger Mike (2), Braun David (3), Bürli Pascal (1), Feldmann Florian, Frei Cedric (1), Grossrieder Nick (4), Indermühle Raphael (1), Läderach Niko (4), Strittmatter Benedikt (3), Weiss Janis (4).

Es fehlten: Spuler Rafael (Aufgebot anderes Team), Indri Fabio (verletzt) sowie Binder David und Müller Jerôme (beide abwesend).