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Mi. 14.12.2019, 20.15 Uhr, GoEasy, Stat. Siggenthal
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Einen Sprung nach vorne gemacht

Den Zurzibieter Zweitliga-Handballern ist es nach dem schwierigen Startprogramm gelungen, die drei nächsten Begegnungen zu ihren Gunsten zu entscheiden.

(fs) – Die Leistungssteigerung trug verlustpunktmässig den dritten Tabellenplatz ein. Den Aufschwung erklärt sich Trainer Lukas Erne wie folgt: „Seit dem 31:31 in Aarburg – rückblickend ein verlorener Punkt – befinden wir uns im Aufwind.

Eine Motivationsspritze sind die hellgrünen Leibchen. Ebenso konnten wir unsere Abläufe intensiv trainieren.“ Mit Peter Seifert und Dieter Schifferle hatte er jeweils einen Assistenzcoach zur Seite. Bei engen Situationen sprachen sie sich ab, um in taktischer Hinsicht bessere Entscheidungen zu treffen.

„Die Jungs befinden sich konditionell auf der Höhe, und wir blieben vor Verletzungen verschont“, weist Lukas Erne darauf hin, für jeden Gegner eine Knacknuss zu sein. „Bis Ende Jahr müssen wir konzentriert trainieren und weitere Punkte sammeln. Vielleicht gelingt der Einzug ins Regionalcup-Finalturnier am 21./22. Dezember 2019, was ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk wäre. Aktuell bin ich zufrieden, aber wir können uns nicht ausruhen.“

Torflut beim ersten Saisonsieg

Mitte Oktober behielten die Zurzibieter gegen den PSG Lyss mit 36:31 die Oberhand, womit sie auf ein ausgeglichenes Konto von vier Punkten kamen. Dazu ergänzte der linke Flügelspieler Pascal Bürli: „Grundsätzlich sind wir zufrieden. Vorrangiges Ziel war es, den ersten Heimsieg einzufahren. Das haben wir gegen den unbekannten Gegner mit einer über weite Strecken soliden Abwehr hingekriegt.“

Herausragend war die Ausbeute mit einem Dutzend Treffern von Nick Grossrieder, der sich in 1:1-Situationen hervorragend in Szene zu setzen vermochte. Natürlich ist es ein Erfolg des ganzen Teams. Auch Pascal Bürli freute sich, wenn ein Kollege einen solchen Tag erwischte. Seine eigene Leistung war in Ordnung, und die Chancenauswertung passte.

Toller Auswärtssieg in Brugg

Der HBZ-Equipe gelang es, den verlustpunktfreien Gastgebern Paroli zu bieten und mit 23:21 als Gewinner vom Feld zu gehen. „Da stimme ich zu“, antwortete Nick Grossrieder, ob es sich um die beste Saisonleistung handelte. „Als Team bewiesen wir einen starken Durchhaltewille. Trotz des knappen Spielstandes konnten wir mit dem Druck gut umgehen. Wir haben die Räume eng gemacht und uns gegenseitig geholfen, was letztlich den Sieg eintrug.“ Seiner Ansicht nach wurde im Angriff nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft. Dort muss noch mehr kommen.

Obwohl Nick Grossrieder sechs Tore erzielte, war er nicht wirklich zufrieden. Unnötige Würfe sowie technische Mängel und Fehlpässe muss er verbessern. Die mannschaftliche Geschlossenheit nannte er als entscheidenden Faktor. „Es tat sich keiner besonders hervor, was auf eine solide Leistung des ganzen Teams zurückzuführen war. Dabei zeigte es sich, wozu wir fähig sind. Wenn alle mitziehen und an den Erfolg glauben, kann jeder Hallenfluch gebrochen werden.“ Dies bezog sich auf den Umstand, dass sie bis anhin in Brugg deftige Niederlagen kassierten.

Aufwärtstrend bestätigen können

„Der Match wurde hinten gewonnen!“ So lautete der Tenor, als die Zurzibieter vor Wochenfrist gegen den HSC Suhr/Aarau zum dritten Mal in Serie siegreich blieben. Zum Ausgang der brisanten Heimpartie gegen den Kantonsrivalen erwähnte David Binder: „Im Angriff sind wir oft von Einzelaktionen abhängig. Weil diese nicht immer erfolgreich ausfallen, ist es wichtig, hinten kompakt zu stehen und wenig Gegentore zu erhalten.“ Den Spielverlauf stufte er als ausgeglichen ein. Nachdem die Einheimischen bis zur Pause davonzogen, gelang es ihnen, die Führung über die Zeit zu bringen. Er liess nicht unerwähnt, dass es heikle Momente zu überstehen gab. Dabei war der eigene Goalie ein sicherer Rückhalt.

Der 22-jährige Ur-Zurzibieter David Binder erreichte von der rechten Flügelposition mit zwei Toren aus drei Versuchen eine Quote von 66 %. Dazu meinte er mit einem Augenzwinkern: „Es wäre schön gewesen, wenn ich auch den ersten Wurf verwertet hätte. Generell gibt es noch einiges an Steigerungspotential, während ich mit dem Defensivverhalten durchaus zufrieden bin.“