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Nächstes Handballspiel

Nationalliga A, Meisterschaft
Sa. 22.2.2020, 17.00 Uhr, Thun, Lachenhalle
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So wünscht man es sich…

Der Entwicklungsprozess war in Muotathal deutlich spürbar.

Die Kommunikation untereinander, sie war sowohl defensiv wie auch offensiv eindrücklich ersichtlich. Das Team baut sich eine Aura auf und strahlt dabei auch eine grössere Reife aus. Dazu gesellt sich ein gesundes Selbstvertrauen, das sich in einer wertvollen und schön anzusehenden, nach wie vor konsequenten Spielweise und Spielfreude ausdrückt.

Vergangene Zeiten, in denen das Team auch schon stolperte oder ausrutschte - beispielsweise genau gegen jene SG Muotathal/Mythen-Shooters scheinen vorbei. Man hat sich davon verabschiedet und geht jedes Spiel mit letzter Konsequenz an. Den Gameplan durchzuziehen vermag das Team noch nicht über die gesamte Spieldauer, dass es sich aber auf dem Weg dazu befindet, steht ausser Frage.
Doch kommen wir zum Spiel – und so kam es...

Bisher war für das Fanionteam das Muotathal eine uneinnehmbare Festung. Schon zu Zeiten als man noch in der Juniorinnenliga spielte – gab es leider nie Zählbares und man reiste nach etlichen guten Vorstellungen mit Niederlagen nach Hause. Diesem „Fluch“ will man doch endlich einen Riegel schieben. So reiste man gestern erneut ins Muotathal. Erneut hat man sich sehr viel für den Gang in die Berge vorgenommen. Der Rahmen war gesetzt, es fanden zahlreiche Zuschauer und Zuschauerinnen den Weg in die Halle.

Der Beginn des Spiels verlief gut. Man sah ein top eingestelltes Team auf dem Platz agieren. Leider passieren zu viele Fehler in der ersten Halbzeit. Doch mit dem Gegner war man auf Augenhöhe. Die Seiten wurden beim Stande von 10:11 zu Gunsten der Aargauerinnen gewechselt. In der zweiten Halbzeit verlief das Spielgeschehen bis rund zwanzig Minuten vor Schluss ausgeglichen. Zu diesem Zeitpunkt konnten dann die jungen Akteurinnen der HSG einen Vorsprung von 5 Toren herausspielen. Man führte zu diesem Zeitpunkt mit 22:17 Toren. Doch ist das ein beruhigender Vorsprung? Diese Frage wird sich in den nächsten 15 Minuten des Spielgeschehens beantworten - man erinnert sich an das letzte Spiel in Muotathal, als man kurz vor Schluss noch einen Viertorevorsprung preisgab.

Die HSGlerinnen waren wachsam und versuchten das Spiel weiterhin zu Ihren Gunsten zu gestalten. Doch dann kamen zwei Zeitstrafen dazu. Dies erlaubte es den Heimteam nochmals bis auf zwei Tore aufzuschliessen. Kurz vor Schluss trafen die Muotathalerinnen sogar noch zum Ausgleich. Erneut führte Hitchcock ausgezeichnet Regie. Auf der Anzeigetafel läuft die Schlussminute. Die Aargauerinnen sind im Ballbesitz beim Stande von 24:24. Mit einem Abschluss rund 20 Sekunden vor Schluss konnte man das Skore um 1 Tor erhöhen. Die Schwyzerinnen konnten den letzten Angriff lancieren. Doch es schaute zum Glück für die HSGlerinnen nichts Zählbares heraus – und so konnte erstmals ein Sieg im Muotathal bejubelt werden – und so wurde der Wunsch umgesetzt.

SG Muotathal/Mythen-Shooters - HSG Aargau Ost 24:25 (10:11)

MZH Muotathal, Muotathal – 170 Zuschauer

HSG Aargau Ost: Richner (3), Höchli, Hausherr, Ringele (5), Keller (3), Smolders, Baumgartner (5), Leubin (5), Sigg, Müller, Jörgensen (2), Strebel (2)

Vorschau

Für die HSG Aargau Ost folgt nun am kommenden Sonntag, 9. Februar um 17.00 Uhr in Therwil das nächste Spiel gegen das Team der HSG Leimental.

Das Team würde sich sehr über eine grosse Unterstützung freuen –verdient hat sie es sich.

Text: Franky Schwammberger / André Zimmermann