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HSC Suhr Aarau

Nächstes Handballspiel

Nationalliga A, Meisterschaft
Mi. 11.12.2019, 20.15 Uhr, GoEasy, Stat. Siggenthal
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Vorgerückt auf Platz Nummer 5

Die Zurzibieter haben es geschafft, den Zweitletzten HC Malters mit einer Temposteigerung in Schach halten und die Heimstärke unter Beweis stellen zu können.

(fs) – Wer hätte gedacht, dass die neu formierte SG Zurzibiet-Endingen nach acht Runden mit einem Punktekonto von 10:6 und einer ausgeglichener Tordifferenz im vorderen Mittelfeld klassiert ist! Dabei konnte der personelle Engpass kompensiert werden, sei es durch Doppellizenzen sowie U17- und U19-Junioren. Für das Duo Tom Schellenberg und Stefan Keller ist es keine leichte Aufgabe, ein geregeltes Training zu betreiben. Beim Blick auf die Rangliste handelt sich um eine Momentaufnahme, die sich durchaus sehen lässt. Wie sich dies auf die Dauer auswirkt, wird die Zukunft zeigen.

Die zweiwöchige Pause kommt gerade gelegen, um für die Ernstkämpfe bis kurz vor Weihnachten gerüstet zu sein. Die Termine lauten: Samstag, 1. Dezember 2018, um 17:45 Uhr gegen den Spitzenreiter KTV Muotathal in Bad Zurzach; Mittwoch, 5. Dezember 2018, um 20:30 Uhr im Regionalcup-Viertelfinal beim HC Hopfenperle in Aarau; Samstag, 15. Dezember 2018, um 18:00 Uhr beim TV Dagmersellen und am Samstag, 22. Dezember 2018, um 13:30 Uhr beim BSV RW Sursee.

Weiteren Härtetest bestanden

Was gab den Ausschlag, dass gegen den Tabellenvorletzten ein verdienter Heimsieg herausschaute? Dazu antwortet Rückraumspieler Silvio Schneider: „Die Gäste aus Malters haben eine Vielzahl von hochkarätigen Chancen liegengelassen. Das ist uns in den Phasen, als wir zu unkonzentriert waren, sehr entgegengekommen. Zudem hat Rafael Spuler einen Sahnetag erwischt.“ Die Anfangsphase verlief äusserst zerfahren. Die Begegnung war hektisch und schnell, doch die Genauigkeit liess zu wünschen übrig. Beidseits gab es beim Passspiel und vor allem im Abschluss extrem viele Fehler. Deshalb nahm der gegnerische Coach schon nach viereinhalb Minuten das erste Timeout.

Dominanz wieder eingebüsst

Den Zwischenstand von 7:3 schätzt Silvio Schneider wie folgt ein: „Wir haben weniger überhastet abgeschlossen und bessere Wurfpositionen herausgespielt. Torhüter Yanick Braun hat uns mit seinen Paraden unter die Arme gegriffen.“ Aber auf einmal lagen die Gastgeber mit 7:8 in Rücklage. Dies führt er darauf zurück, dass die Deckungsarbeit nach einer Viertelstunde stark nachgelassen hat und der Gegner mit erfolgreichen Kreisanspielen das Blatt wendete. Es herrschte ein ständiges Hin und Her. Bei der HBZ-Truppe sorgten Einzelaktionen dafür, dass es mit einem knappen Vorsprung in die Pause ging. Der Optimismus auf den Zuschauerrängen sollte sich bewahrheiten.

Nochmals einen Zahn zugelegt

Nach Wiederbeginn bot sich ein ganz anderes Bild. „In taktischer Hinsicht haben wir kaum etwas geändert“, beurteilt Silvio Schneider die Situation. „Wir agierten einzig nicht mehr mit zwei Kreisläufern. Entscheidend war, dass sich die Abwehrreihe neu fokussieren konnte. Damian Seifert hat im Tor ebenfalls einen super Job gemacht. Positiv für das Nervenkostüm war, dass selbst in Unterzahl eine Resultatserhöhung gelang. Jedenfalls konnte der Vorsprung verwaltet werden. Damit vermochte das unerfahrene Team den Lernprozess zu bestätigen. Aus seiner Sicht ist dies jedoch  schwierig, zumal sich die Mannschaft praktisch jedes Mal aus anderen Spielern zusammensetzt. Abschliessend stuft er seine Leistung folgendermassen ein: „Hinten war es ganz okay, und vorne muss ich definitiv besser treffen.“


SG Zurzibiet-Endingen – HC Malters 29:23 (13:12)

Halle Tiergarten, Bad Zurzach – 50 Zuschauer
SR: Hasler/Gfeller
Torfolge: 3:1, 7:3, 7:8, 11:10, 13:12, 18:13, 23:15, 26:20.

SG Zurzibiet-Endingen: Braun Yanick (1. – 30.), Seifert Damian (31. – 60.); Binder David, Egloff Marco, Erne Lukas, Grossrieder Nick, Indri Fabio, Kramer Lukas, Moser Nicola, Müller Jerôme, Schneider Silvio, Spuler Florian, Spuler Rafael, Weiss Janis.

Bilder: Pedro Gisin