GC Amicitia Zürich




vs

TV Endingen

Nächstes Handballspiel

Nationalliga A, 3. Playout Spiel
So, 22.4.2018, 16.00 Uhr, Saalsporthalle, Zürich





Nächstes Handballspiel

GC Amicitia Zürich TV Endingen

Nationalliga A, 3. Playout Spiel
So, 22.4.2018, 16.00 Uhr, Saalsporthalle, Zürich

Start in die Playouts geglückt

Der TV Endingen startet gut, überzeugt mit schnellem Umschaltspiel und einer wachen Defensive. Kämpferisch aktiv auf allen Posten gewinnt der TV Endingen klar und deutlich den Auftakt zu den Playouts "best of five" mit 21:27.

Kämpferisch stark - oft in Unterzahl

Die Endinger mussten bereits nach 10 Minuten in Unterzahl antreten, öffneten darauf die Räume in der ansonsten gut stehenden Defensive und ermöglichten es GC Amicitia Zürich immer wieder, den Torabstand zu verkürzen. Bereits vier Minuten später wiederholte sich die Unterzahlsituation, diesmal verursacht durch das südländische Temperament von Leonard Pejkovic. GC nutzte die Gelegenheit und glich zum ersten Mal aus.

Läuferisch überlegen

Christian Riechsteiner führte sein Team gekonnt er. Er kämpfte um jeden Ball, lief weite Wege und fand immer wieder die Lücke zum gegnerischen Tor. Das gesamte Team hat es ihm gleich, war immer wieder unerwartet torgefährlich und schnell auf den Beinen. Nemanja Sudzum meldete sich nach der Verletzungspause stark zurück und überzeugte mit tollen Schüssen aus der zweiten Reihe. So hielten sich die Endinger im Spiel, stark unterstützt durch den Schlussmann Busa. Der Keeper trat gewohnt stark auf, ermöglichte Gegenstösse, die nervenstark verwandelt wurden. Doch so richtig absetzen konnten sich die Endinger nicht. In der Schlussphase vor der Pause erhöhte GC den Druck, spielte sich einen Strafwurf heraus, den Busa nicht erfolgreich halten konnte. So zogen die Teams mit einem 10:10 in die Kabinen.

Beide Teams auf gleicher Höhe

Trainer Majeri wechselte sein Team immer wieder aus, ermöglichte so den Spielern kleinere Regenerationsphasen. GC versuchte mit 7 Feldspielern den Druck zu erhöhen, doch dies gelang nur bedingt. Die Endinger hielten konzentriert dagegen an. Keeper Busa parierte einen einsamen Konter mit Bravour und vermittelte seinen Vorderleuten entsprechend Sicherheit.

Gabor Busa - ein sicherer Wert

Die Endinger starteten schnell und stark in die zweite Phase, ab und zu ein wenig hektisch und schnell wieder in Unterzahl. Diesmal überstand das Team diese Phasen ohne Einbussen. Dank sehr schnell gespielten Kontern konnten die Surbtaler die Tordifferenz auf drei Tore erhöhen. Busa wusste an seine Leistungen in der ersten Halbzeit anzuknüpfen und agierte schnell. So zogen die Endinger mit einem weiteren Treffer weg, was GC zur Notbremse des Teamtimeouts bewegte. Doch die Endinger liessen sich ihren Spielfluss nicht unterbrechen. Sie hatten sich in Spiellaune gespielt, spielten vorne schnell und konsequent und standen in der Abwehr sicher. 

Spannendes Ende

Kurz vor Schluss machte es der TV Endingen noch einmal spannend. Kleinere Unsicherheiten mit halbherzigen Abschlüssen brachten die Gastgeber noch einmal nahe ran. Die Endinger fanden sich schnell wieder und liessen sich auch durch die offene Manndeckung zwei Minuten vor Abpfiff nicht aus der Ruhe bringen. Sie hielten den Druck aufrecht und liessen sich den Sieg mit 21:27 nicht mehr nehmen.

So ist dem TV Endingen die Revanche vom letzten Aufeinandertreffen vor Wochenfrist geglückt. Der Start in die Playouts hätte für die Surbtaler nicht besser verlaufen können. Die geschlossen gute Mannschaftsleistung und die über weite Strecken spielbestimmende Einstellung überzeugte die angereisten Fans. Weiter so!

GC Amicitia Zürich - TV Endingen 21:27 (10:10)

Saalsporthalle Zürich,  420 Zuschauer, SR Zwahlen, Castineiras.

GC Amcitia Zürich: Ineichen (1), Schelling; Dannmeyer, Graf, Heyme (1), Klampt (1), Lazlo (2), Leitner (4), Muggli, Pocz-Nagy, Pospisil (2), Sartisson (4), Schafroth (3), Zildzic(3).

TV Endingen: Busa, Boccarelli; Adamcic, Baumann (3), Feldmann, Haas (2), Huwyler (1), Knecht, Kündig, Pejkovic (1), Riechsteiner Chr.(9), Riechsteiner L. (3), Schubnell (2), Sudzum (6), Wittlin.

 

Bilder: Catherine Schindler Kündig