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Nationalliga A, Meisterschaft
Sa. 31.8.2019, 18.00 Uhr, GoEasy, Station Siggenthal
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Schliesslich eine klare Sache

Der SG Zurzibiet-Endingen ist es gelungen, auch das vierte Heimspiel zu gewinnen und mit dem 27:20 gegen den TV Kleinbasel die Siegesserie fortzusetzen.

(fs) – Nach dem erfolgreich verlaufenen Spitzenkampf war Trainer Michi Spuler, der zuletzt wegen Reklamierens noch eine Zweiminutenstrafe kassierte, trotzdem nicht restlos zufrieden. Das Auftreten in der ersten Hälfte entsprach kaum seinen Vorstellungen. Die Zurzibieter bekundeten gegen die Gäste aus Basel – mit der Referenz von acht Punkten aus vier Begegnungen angereist – sichtlich Mühe, die taktischen Vorgaben in die Tat umzusetzen. Mit zunehmender Dauer klappte es besser, sodass die Ueberlegenheit in einen Vorsprung umgemünzt werden konnte. Dieser wurde dank einer abgeklärten Leistung nicht mehr preisgegeben.

In jeder Hinsicht gesteigert

Auf dem Matchblatt befand sich auch Maxi Feldmann, der während dem Meisterschaftsunterbruch in der NLA zu nützlichen Einsatzzeiten in der 2. Liga kommt. Für den 21-jährigen war es ausschlaggebend, dass im zweiten Durchgang die Gegenstösse erfolgreich abgeschlossen wurden. Dies sah zu Beginn etwas anders aus, indem sich die Würfe aus ungünstigen Positionen als leichte Beute für den Gästehüter erwiesen. Auf die Frage – wie sie es hingekriegt haben, einen Zacken zuzulegen – antwortet er: „In der Pause hat uns der Trainer neu motiviert. Wir sollten den Gegenstoss noch mehr forcieren und im Abschluss auf die Bewegungen des Goalies achten.“

In der Abwehr aufgerieben

Die Einheimischen versuchten mit einer 5:1-Deckung, dem Gegner den Angriffsschwung zu nehmen und die Wege des gross gewachsenen linken Rückraumspielers einzuschränken. Maxi Feldmann hatte die undankbare Aufgabe, sich gegen den hünenhaften Kreisläufer zur Wehr zu setzen. Dazu meint er: „Es war wichtig, zwischen ihm und dem Ball zu stehen, dass er keine Pässe bekommt. Wenn er sich für die Sperren oder Doppelpässe nach vorne bewegte, musste ich ihn vor den Zweier drücken, damit das Uebergeben und -nehmen besser klappte.“ In der zweiten Hälfte wurden der Kreis sozusagen aus dem Spiel genommen und die Einläufer gut abgedeckt, was förmlich zu Gegenstössen einlud. Dabei stand der Basler Abwehrverbund nicht mehr so kompakt wie vorher.

Quote von 50 und 48 Prozent

Einmal mehr war auf beide Torhüter absolut Verlass. Sowohl Fabian Spuler wie auch Yanick Braun hielten die eigenen Farben in den kritischen Momenten im Spiel. Von solchen Spitzenwerten durfte Maxi Feldmann nur träumen. Aus 12 Versuchen gelangen ihm vier Treffer. Dazu fügt er selbstkritisch an: „Am Anfang habe ich aus schlechten Wurfsituationen mein Glück versucht und einige Fehlwürfe gesammelt. Während der intensiven Begegnung musste ich diese Statistik ausblenden. Ich suchte weiterhin meine Chancen, um freien Platz für die Mitspieler zu schaffen. Beim nächsten Match wird es hoffentlich besser, dass ich ein paar Tore mehr beitragen kann.“

Erstmals in fremder Halle

Am nächsten Samstag, 28. Oktober 2017, steht den verlustpunktmässig an erster Stelle klassierten Zurzibietern beim TV Birsfelden 2 eine heikle Aufgabe bevor. Obwohl die Baselländer noch nicht richtig in die Gänge kamen, sind sie zu Hause ein ernsthafter Widersacher. Darauf muss sich die HBZ-Truppe gefasst machen, denn schon beim 28:28 in der vergangenen Saison bekam sie die Heimstärke zu spüren. Damals fiel der gegnerische Ausgleich in der allerletzten Sekunde.

SG Zurzibiet-Endingen – TV Kleinbasel 27:20 (10:9)

Halle Tiergarten, Bad Zurzach – 75 Zuschauer

SR: Buchmüller/Mathys – Torfolge: 0:1, 2:1, 5:3, 6:6, 9:7, 10:9, 10:10, 15:11, 19:13, 21:15, 23:16, 25:19.


SG Zurzibiet-Endingen: Spuler Fabian (1. - 30.), Braun Yanick (31. - 60.); Binder Dave (4), Busch Marcel (4), Erne Lukas, Feldmann Maxi (4), Grossrieder Nick (2), Indri Fabio, Meier Marvin, Meier Pascal (5), Müller Jerôme (1), Schneider Silvio, Spuler Rafael (4), Tatti Fabrizio (3/3). Es fehlten: Lier Brian (abwesend), Mühlebach Yannick (verletzt).