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Nationalliga A, Meisterschaft
Sa. 2.11.2019, 17.30 Uhr, AXA Arena, Winterthur
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Diesmal zählen nur die Punkte

Die SG Zurzibiet-Endingen hat es mit Müh und Not geschafft, dank dem 32:28-Heimsieg gegen den HC Vikings Liestal das Selbstbewusstsein zu stärken.

(fs) – Hauptsache gewonnen! Für die HBZ-Truppe war es schwierig, nach der klaren Niederlage gegen den Spitzenreiter TSV Frick sofort zur Tagesordnung überzugehen und wieder in die Spur zu finden. Ueber weite Strecken konnte die Verunsicherung nicht abgelegt werden, was in Hochs und Tiefs zum Ausdruck kam. Weshalb das „Geknorze“ doch noch einen erfreulichen Ausgang nahm, beurteilte Trainer Michi Spuler wie folgt: „Am Ende haben unsere physischen Möglichkeiten den Ausschlag gegeben. Wir konnten dem Gegner den einen oder anderen Ball abluchsen und mit schnellen Kontern einfache Tore erzielen.“

Eindeutig zu wenig effizient

Zur haarsträubenden Tatsache, dass der Gästehüter mindestens zehn Mal richtiggehend angeschossen wurde, erwiderte Michi Spuler leicht genervt: „Es liegt an der Entschlossenheit in den einzelnen Situationen. Daran arbeiten wir schon eine Weile.“ Allgemein wurden zu viele Chancen leichtfertig liegen gelassen, wobei die Abschlussschwäche eklatant war. Dies führte er unter anderem auf das mangelhafte Zweikampfverhalten in der Deckung zurück. Dort sind die gegnerischen Angreifer mehr unter Druck zu setzen, um die Bälle zu erobern und die Gegenstosstore überhaupt zu werfen.

Anfangsschwung eingebüsst

Angesprochen darauf, warum die Gangart nach der 8:4-Führung nicht durchgezogen werden konnte, meinte Michi Spuler: „Es ist eine Frage der Mentalität, wie man Handball spielen will. Wir passen uns zu oft dem Niveau des Gegners an und vernachlässigen unsere Stärken.“ Diesbezüglich muss von jedem einzelnen mehr kommen. Im Klartext heisst das, voller Einsatz bis es nicht mehr geht und dann wechseln. Zu den ungenützten Ueberzahlsituationen im ersten Durchgang hält er fest, dass es an der Ausführungsqualität mangelte. Ebenso fehlten die Cleverness zum richtigen Handeln und der Wille, jede Aktion zu hundert Prozent durchzuführen.

Unheil nochmals abgewendet

In der Pause sprach der Trainer die ungenügende Deckungsarbeit an, wo es dem Gegner schlichtweg zu einfach gemacht wurde. Im Angriff sollte der Abschluss konsequenter gesucht und das Tempo hoch gehalten werden. Nach dem Seitenwechsel sah es jedoch kaum anders aus. Die Verteidigung wirkte wenig stabil, und vorne wurden zu viele Bälle verworfen. Folgedessen gerieten die Zurzibieter gegen die hartnäckigen Baselländer nach 45 Minuten mit 21:23 ins Hintertreffen. Dass es wenig später 26:23 hiess, war auf taktische Umstellungen in der Abwehr zurückzuführen. Dies sollte sich als Schlüssel zum Erfolg erweisen.
Fazit: Der Eindruck stimmt, dass die Mannschaft noch nicht die Handschrift von Michi Spuler aufweist. „Wir sind weit weg von dem, was wir eigentlich können. Es gibt nichts schönzureden. Die Spieler müssen ins Training kommen und hart arbeiten. Dann spielen wir auch wieder besser.“

Nächstes Spiel: Samstag, 18. November 2017, um 15:00 Uhr gegen den ATV/KV Basel in der Halle Tiergarten in Bad Zurzach.

SG Zurzibiet-Endingen – HC Vikings Liestal 32:28 (15:15)

Halle GoEasy 1, Siggenthal Station – 85 Zuschauer
SR: Hitz/Lämmler – Torfolge: 3:1, 5:2, 8:4, 10:7, 11:11, 14:11, 15:15, 18:18, 21:23, 26:23, 27:25, 28:27, 31:28.

SG Zurzibiet-Endingen: Spuler Fabian (1. - 60.), Lier Brian (für 1 Penalty); Binder Dave (1), Erne Lukas (1), Feldmann Maxi (4), Grossrieder Nick (7), Indri Fabio (2), Meier Oliver (1), Meier Pascal (4), Mühlebach Yannick (6/1), Müller Jerôme (3/1), Schild Andrin (1), Spuler Rafael (2).